Wir wussten es doch schon immer! [2]

Für Internetfirmen ist das Vertrauen der Kunden das höchste Gut. Wenn das Vertrauen weg ist, ist schnell auch das Geld weg. Einige Internetfirmen versuchten daher, sich gegen die Untersuchung durch staatliche Behörden zu wehren, jedoch ohne Erfolg.

Internetfirmen wehrten sich gegen Prism
(Artikel golem vom 14.06.13)

Erste Konsequenzen aus den Spitzelnachrichten der letzten Zeit habe ich gezogen.

Weg von Skype

Weitere werden folgen.

Wir wussten es doch schon immer!

Am besten man verabschiedet sich von bestimmten Cloud Anbietern. Während in Deutschland (zumindest theoretisch) immer noch ein konkreter Verdacht und ein entsprechender richterlicher Entscheid nötig ist, gibt es andere Staaten, welche es mit den Bürgerrechten (wie wir sie verstehen) nicht so genau nehmen.

Für die meisten Dienste gibt es Alternativen:

  • Wechsel zu einem deutschen Anbieter
  • Do it yourself mit open source Software

Es wird Zeit, dass wir uns alle Gedanken machen, wie wir unser Grundrecht auf Privatsphäre auch wahr nehmen. Solange jedoch jeder seine Daten freiwillig öffentlich macht, haben staatliche Organisationen und kommerzielle Intressensvertreter leichtes Spiel.

So überwacht der US-Geheimdienst das Internet (sueddeutsche.de 07.06.13)

Big Data für Big Brother: Liest der US-Geheimdienst immer mit? (heise.de 07.06.13)

Geben Microsoft, Google, Facebook & Co. Daten an die NSA? (golem.de 07.06.13)