Meine bevorzugten Linux Distributionen

Fazit

Alle vorgestellten Distributionen nutzen das Repository von Ubuntu und haben somit die gleiche umfangreiche Softwareausstattung zur Verfügung. Der Hauptunterschied ergibt sich aus der Optik und dem Bedienkonzept. Während sich elementaryOS an Mac orientiert, ist das Bedienkonzept von Linux Mint und KDE neon dem von Windows ähnlich. Ubuntu Mate ist dem „alten“ Bedienkonzept von Gnome 2 treu geblieben und hat daher eine große Fan Gemeinde.

Für KDE und Plasma stehen eine Vielzahl von weiteren Applikationen zur Verfügung. So bietet KDE mit Calligra eine echte Alternative zu Libreoffice und mit Kontact bzw. Kmail eine Alternative zu Thunderbird.

Einige sehr verbreitete Distributionen fehlen hier in meiner Aufstellung. So ist Debian eine äußerst stabile Distribution, jedoch von der Optik etwas aus der Zeit geraten. Ubuntu stellt verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Desktops zur Verfügung. Jedoch hat Ubuntu kein Alleinstellungsmerkmal mehr, so dass ich eher das Original, als eine angepasste Version bevorzuge. Fedora hat für meinen Geschmack zu kurze Produktzyklen. Ich möchte, dass mein Desktop über 2-5 Jahre stabil und sicher läuft und nicht alle Weil neu installiert werden muss.

Auch einige verbreitete Desktops kommen in meiner Aufstellung nicht vor. XFCE ist in der Optik ebenfalls etwas altmodisch. Unter (X)Ubuntu wird die Oberfläche jedoch bis zur Unkenntlichkeit angepasst. Mit gnome3 konnte ich nie warm werden. Das Bedienkonzept ist mir weiterhin fremd und ich lege bei der täglichen Arbeit hunderte von Kilometern mit der Maus zurück.

Meine Empfehlung

Meine Empfehlung entspricht der Reihenfolge der vorgestellten Distributionen. elementaryOS ist inzwischen in der Familie mehrfach als einfach und gut bedienbar anerkannt. Wer ein Windows ähnliches Bedienkonzept bevorzugt, ist bei Linux Mint gut aufgehoben. Wer seinen alten Rechner noch ein paar Jahre weiter nutzen möchte, aber keine neue Windowsversion mehr installiert bekommt, sollte sich Ubuntu Mate ansehen.

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